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Biography Dr. Heidi Köpp-Junk

Dr. Heidi Köpp-Junk studied Egyptology, Prehistory and Ethnology at the Georg-August-University of Göttingen and got her Ph.D. with the thesis "Travel in Pharaonic Egypt" (supervisors: Prof. Dr. F. Junge; Prof. Dr. G. Dreyer). Since that she worked at the universities of Göttingen, Münster, Trier and Tübingen and for different museums (British Museum, Roemer and Pelizaeus-Museum Hildesheim, Federal State Museum for Prehistory Halle/Saale, World Cultural Heritage Site Völklinger Hütte, Musée National d'Histoire et d'Art Luxembourg). Since 1988 she has been excavating in Germany (Glauberg, Northeim, Einbeck) and since 1990 in Egypt (Dahshur, Elephantine, Buto, Sakkara, Qantir, Abydos, Athribis) for several institutions like the German Archaeological Institute Kairo (DAI). She is an editorial board member of the journal Avar: An Interdisciplinary Journal of Life and Society in the Ancient Near East. Currently she is working as an Assistant Professor in Egyptian Archaeology at the Institute of Mediterranean and Oriental Cultures, Polish Academy of Sciences Warsaw.

Her research interests lies in travel, mobility, carrying chairs, wagons, carts, and chariots as well as dewatering systems and music archeology. As a trained singer she performs songs from ancient Egypt, composed by her from texts like pHarris 500 (live version here) and pChester Beatty while playing a replica of a lute from the time of Tutankhamun and other instruments (sistrum, lyre, frame drum etc.). Full CV on the left

Biographie Dr. Heidi Köpp-Junk

Studium der Ägyptologie an der Georg-August-Universität Göttingen mit Ur- und Frühgeschichte im 1. Nebenfach, Vorderasiatischer Archäologie im 2. Nebenfach; ab dem 3. Semester Ethnologie als 2. Nebenfach. Besuch von Veranstaltungen der Anthropologie, Kunstgeschichte und klassischen Archäologie.

24.01.2007 Rigorosum.
Dissertationsthema: "Reisen im Alten Ägypten. Reisekultur, Fortbewegungs- und Transportmittel unter besonderer Berücksichtigung des Landverkehrs" (Direktpromotion).
Betreuer: Prof. Dr. F. Junge und Prof. Dr. Günter Dreyer (ehemaliger Direktor des Deutschen Archäologischen Institutes Kairo), erschienen bei Harrassowitz.

 
Ausführlich zu Lebenslauf, Publikationen, Ausgrabungen, Lehrtätigeit und Vorträgen siehe links, zum Wikipedia-Eintrag siehe hier, diverse Artikel zum Herunterladen siehe academia oder direkt hier:
"Nefertiti on her chariot - the female use of chariots in ancient Egypt",
"Travel in ancient Egypt",
"Frauen auf Reisen in pharaonischer Zeit",
"The earliest Music in ancient Egypt",
"Dealing with wastewater and rain in ancient Egypt". Weitere Informationen gern auf Anfrage.

Ich bin promovierte Ägyptologin sowie Musikarchäolgin, verfasse Bücher und Artikel zu verschiedenen Themen und bin im Editorial Board der Zeitschrift AVAR: An Interdisciplinary Journal of Life and Society in the Ancient Near East. Derzeit arbeite ich in home office als Assistant Professor in Egyptian Archaeology at the Institute of Mediterranean and Oriental Cultures, Section Egyptian Temples, Polish Academy of Sciences Warsaw. Ich war und bin an verschiedenen Universitäten (Göttingen, Tübingen, Trier, Münster) und Museen (Völklinger Hütte, British Museum London, Landesmuseum für Vorgeschichte Halle, Musée National d'Histoire et d'Art Luxembourg) tätig und unterrichte seit 1993. Für die Dissertation erhielt ich ein Promotionsstipendium von der Friedrich-Ebert-Stiftung. Die Arbeit erschien 2015 im Verlag Harrassowitz durch Unterstützung der Dr. Walter-Liebehenz-Stiftung Göttingen. Mit meinem Forschungssthema „Entwässerungssysteme im Alten Ägypten“ wurde ich als Teilnehmerin in den Exzellenz-Forschungscluster 2 "Innovationen: technisch, sozial“ des Deutschen Archäologischen Instituts aufgenommen. Des Weiteren bin ich Teilnehmerin im Arbeitskreis „Konflikt und Innovation“ im gleichen Cluster. Mein Forschungsprojekt „Pharao Chasechemui als Bereiter des Alten Reiches“ bekam Fördermittel aus dem Forschungsfonds 2011 sowie aus dem Mary-Kingsley-Fonds der Universität Trier. Ferner war ich Mitglied des Senates und des Fachbereiches der Universität Trier. In verschiedenen Einrichtungen bin ich zudem im wissenschaftlichen Beirat tätig. Meine Vortragstätigkeit führt mich weit über Deutschland hinaus, u.a. in die Schweiz, Luxemburg, Los Angeles und an das Metropolitan Museum in New York. 

Seit 1989 nehme ich an zahlreichen Grabungen in Deutschland (keltischer Fürstensitz Glauberg; Großenrode/Northeim; Heldenburg/Salzderhelden; Einbeck) und in Ägypten teil (Dahshur, Elephantine, Quantir, Buto, Abydos, Sakkara, Athribis). Seit 1990 leite ich dort als Mitarbeiterin des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo sowie der Universität Tübingen verschiedene Projekte.

Mein Forschungsspektrum erstreckt sich von Reisen, Mobilität, Verkehr, Fortbewegungs- und Transportmitteln (Streitwagen, Wagen, Karren, Sänften), Altstraßenforschung, Entwässerungssystemen im pharaonischen Ägypten bis hin zu altägyptischer Musik.

Ferner beschäftige ich mich mit Musikarchäologie, also der Erforschung der Musik in früheren Zeiten. Wie sahen die damaligen Instrumente aus, wie spielte man sie, wie klang das? Untersuchungen mit Nachbauten neolithischer wie auch altägyptischer Instrumente geben darüber Aufschluss (für das Replikat meiner Laute aus der Zeit Tutanchamuns danke ich MA Susanna Schulz, Berlin, an dieser Stelle sehr herzlich!).

Aus Ägypten sind nicht allein zahlreiche Instrumente überliefert, sondern zudem auch Texte, die ausdrücklich als Gesangstexte bezeichnet sind. Leider sind aus pharaonischer Zeit keine Noten überliefert, so dass man die damaligen Melodien nicht kennt. Im Rahmen der experimentellen Musikarchäologie vertone ich die altägyptischen Texte und nutze als Begleitung verschiedene Instrumente aus der Pharaonenzeit. Meine CD mit Übersetzungen und Rezitationen altägyptischer Liebeslyrik 4000 Jahre Liebe finden Sie hier, eine weitere mit Rekompositionen altägyptischer Musik und Vertonungen altägyptischer Texte ist derzeit in Arbeit.

© 2009–2020 Heidi Köpp
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